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Artikel über Schmuck
Schmuckdesign in Europa
Viele Menschen bevorzugen Goldschmuck und haben sich oftmals nicht mit dem Silberschmuck befasst. Oftmals spielt auch ein Vorurteil über Silber eine große Rolle, sodass viele Menschen der Meinung sind, dass „Silber das Gold für Arme“ ist. Selbstverständlich ist Gold auf dem Weltmarkt teurer als das Silber, aber für das Schmuckdesign ist es unerheblich, welche Wertstellung diese beiden Metalle in der Schmuckherstellung haben. Hier zählen allein der Wunsch der Kunden und deren Kaufwille und die Kaufkraft.
Wenn man heute in Juweliergeschäfte geht oder in Online-Portalen stöbert, dann findet man immer mehr hochwertigen Silberschmuck, der in seiner Raffinesse und seiner vollkommenen Verarbeitung oftmals seinesgleichen sucht. Man kann sich darüber streiten, in welcher Fassung ein Onyx besser aussieht, ob in Gold oder Silber und ob ein Kunzit generell nur in Gold beziehungsweise Weißgold gefasst werden sollte. Peridot, Aquamarine und Amethyste werden schon vielfach im Silberschmuck verarbeitet, sei es als Kettenanhänger, Ringe Armbaender oder Ohrstecker. Und diese Steine sehen auch in den Silberfassungen wunderschön aus.
Das Schmuckdesign in Europa orientiert sich in erster Linie an klaren Formen und setzt Edelsteine und Perlen bevorzugt ein. Das Design soll als Ausdrucksmittel gewertet werden, wie man zum Beispiel mit Silber kreativen Silberschmuck herstellen kann, der im Design ausdrucksstark und einzigartig ist. Der Käufer hat schon bei der Auswahl das Gefühl, etwas Eigenständiges zu erwerben.
Das Schmuckdesign in Europa orientiert sich in erster Linie an klaren Formen und setzt Edelsteine und Perlen bevorzugt ein. Das Design soll als Ausdrucksmittel gewertet werden, wie man zum Beispiel mit Silber kreativen Silberschmuck herstellen kann, der im Design ausdrucksstark und einzigartig ist. Der Käufer hat schon bei der Auswahl das Gefühl, etwas Eigenständiges zu erwerben.
Im Silberschmuck werden farbige Edelsteine in zarter Blütenornamentik dargestellt, aber auch im Goldschmuck findet man diese Farben und Formen. Und es gibt auch Steine, die in Goldfassungen nicht so einzigartig wirken, wie zum Beispiel die Markasite, die einfach perfekt zum Silberschmuck passen. Hier geben wieder die Steine eine Anregung für die passende Verarbeitung und die Nachfrage der Kunden tut ihr Übriges.
In den Werkstätten der Goldschmiede wird einmal nach traditionellen und historischen Vorbild gearbeitet, aber man stellt auch Bezüge zur Architektur und zur modernen Kunst her. Man findet Schmuck, egal ob Ringe, Ketten oder Ohrstecker, die streng nach geometrischen Vorgaben gearbeitet werden, aber man findet auch das Pendant, das Verspielte oder Filigrane.
In den Jahren nach 1990 änderte sich die Entwicklung, es fand eine andere Stilrichtung den Weg in die Schmuckherstellung. Der konventionelle Luxusschmuck wurde mehr oder weniger vom modernen Schmuck verdrängt, der seine Ursprünge im Jugendstil, Art Déco, und neuer Sachlichkeit hatte. Auch diesem Schmuck liegen edle Metalle, Steine und Perlen zugrunde, aber das Erscheinungsbild ist leichter und zarter.
Am Ende ist es aber immer der Kunde, der die Entwicklung in die verschiedenen Stilrichtungen lenkt. Die Goldschmiede und die Schmuckindustrie werden alles tun, um die Wünsche der Kunden zu befriedigen.